Katastralgemeinde
Katastralgemeinde: Definition, Bedeutung und Verwaltung
Was sind Katastralgemeinden?
Katastralgemeinden sind spezielle Gebiete auf der Erdoberfläche, die im Grenzkataster oder Grundsteuerkataster als solche namentlich bezeichnet sind. (§7 Abs. 1 Vermessungsgesetz – VermG) Sie spielen eine entscheidende Rolle im österreichischen Vermessungswesen und Grundbuchsrecht.
Unabhängigkeit von Gemeinde- und Bezirksgrenzen
Der Verlauf der Grenzen einer Katastralgemeinde ist unabhängig von den politischen Gemeinde- oder Bezirksgrenzen. Eine einzelne Gemeinde oder ein Bezirk kann in mehrere Katastralgemeinden unterteilt sein. Es ist jedoch ausgeschlossen, dass ein Grundstück in mehr als einer Katastralgemeinde liegt.
Verwaltung und Änderungen von Katastralgemeinden
Die Neuschaffung, Änderung oder Auflassung von Katastralgemeinden liegt im Zuständigkeitsbereich des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen. Dabei wird eng mit der betroffenen Gemeinde und dem Präsidenten des zuständigen Oberlandesgerichtes zusammengearbeitet. Solche Änderungen werden notwendig, wenn:
- Ortsgemeindegrenzen, die gleichzeitig Katastralgemeindegrenzen sind, verändert werden,
- eine topographische Abgrenzung erhalten bleiben muss,
- oder eine Verwaltungsvereinfachung angestrebt wird.
Bezeichnung und Anzahl der Katastralgemeinden
Jede Katastralgemeinde wird durch eine einzigartige Kombination aus einer Katastralgemeindenummer und einem Namen identifiziert. Es kann jedoch mehrere Katastralgemeinden mit dem gleichen Namen geben. Ein Beispiel hierfür ist der Name „Au“, da es in Summe zwölf Katastralgemeinden in fünf Bundesländern in Österreich mit diesem Namen gibt.
Insgesamt gibt es in Österreich 7.850 Katastralgemeinden (Stand: August 2024).
Bedeutung der Katastralgemeinden für das Grundbuch
Katastralgemeinden sind von großer Bedeutung für das österreichische Grundbuchsystem. Alle Grundbucheinlagen einer Katastralgemeinde bilden zusammen ein Hauptbuch.
Katastralgemeinde: Definition, Bedeutung und Verwaltung
Was sind Katastralgemeinden?
Katastralgemeinden sind spezielle Gebiete auf der Erdoberfläche, die im Grenzkataster oder Grundsteuerkataster als solche namentlich bezeichnet sind. (§7 Abs. 1 Vermessungsgesetz – VermG) Sie spielen eine entscheidende Rolle im österreichischen Vermessungswesen und Grundbuchsrecht.
Unabhängigkeit von Gemeinde- und Bezirksgrenzen
Der Verlauf der Grenzen einer Katastralgemeinde ist unabhängig von den politischen Gemeinde- oder Bezirksgrenzen. Eine einzelne Gemeinde oder ein Bezirk kann in mehrere Katastralgemeinden unterteilt sein. Es ist jedoch ausgeschlossen, dass ein Grundstück in mehr als einer Katastralgemeinde liegt.
Verwaltung und Änderungen von Katastralgemeinden
Die Neuschaffung, Änderung oder Auflassung von Katastralgemeinden liegt im Zuständigkeitsbereich des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen. Dabei wird eng mit der betroffenen Gemeinde und dem Präsidenten des zuständigen Oberlandesgerichtes zusammengearbeitet. Solche Änderungen werden notwendig, wenn:
- Ortsgemeindegrenzen, die gleichzeitig Katastralgemeindegrenzen sind, verändert werden,
- eine topographische Abgrenzung erhalten bleiben muss,
- oder eine Verwaltungsvereinfachung angestrebt wird.
Bezeichnung und Anzahl der Katastralgemeinden
Jede Katastralgemeinde wird durch eine einzigartige Kombination aus einer Katastralgemeindenummer und einem Namen identifiziert. Es kann jedoch mehrere Katastralgemeinden mit dem gleichen Namen geben. Ein Beispiel hierfür ist der Name „Au“, da es in Summe zwölf Katastralgemeinden in fünf Bundesländern in Österreich mit diesem Namen gibt.
Insgesamt gibt es in Österreich 7.850 Katastralgemeinden (Stand: August 2024).
Bedeutung der Katastralgemeinden für das Grundbuch
Katastralgemeinden sind von großer Bedeutung für das österreichische Grundbuchsystem. Alle Grundbucheinlagen einer Katastralgemeinde bilden zusammen ein Hauptbuch.